Der Unterschied der Krankenkassen

Die private Krankenversicherung bietet enorm viele Vorteile, gegenüber der gesetzlichen Kasse. So kann ein Patient seine Ärzte frei wählen und diese auch im Laufe eines Quartals wechseln. Die Wartezeiten bei jedem Arzt verkürzen sich um einiges, manchmal kommt der Privatpatient auch sofort an die Reihe, selbst wenn er keinen Termin vorweisen kann. Weiterhin bekommt der Privatpatient alle Untersuchungen und Behandlungen erstattet, die eine gesetzliche Kasse niemals tragen würde.

Die Akkupunktur zum Beispiel, die bei vielen Krankheiten wie Rheuma, Asthma und mehr, sehr hilfreich sein kann. Ein gesetzlich Versicherter muss die Kosten für die Akkupunktur aus eigener Tasche tragen, er erhält nicht mal einen Zuschuss seiner Kasse. Der Privatpatient muss sich darum allerdings nicht sorgen, hat er die entsprechenden Klauseln seiner Versicherung in Anspruch genommen, bekommt er die ganze Behandlung bezahlt.

Normale Kassenpatienten bekommen nur noch die günstigsten Medikamente verschrieben, weil die Ärzte dazu gezwungen sind. Bei einem Privatpatienten haben alle Ärzte die freie Wahl, er kann ein Medikament bekommen, wenn es auch noch so teuer ist. Außerdem muss ein Privatpatient in der Apotheke keine Zusatzzahlung mehr leisten, wie es die normalen Kassenpatienten müssen.

In einem Krankenhaus hat der Privatpatient ebenfalls die Vorteile, die ein gesetzlich Versicherter niemals hätte. Er bekommt ein Krankenhaustagegeld, kann auf einem Einzelzimmer bestehen und erfährt die Behandlung des Chefarztes. Ein Kind darf im Krankenhaus mit einem Elternteil verweilen und dies Tag und Nacht. Gesetzlich versicherte Kinder haben diesen Bonus nicht und müssen diese schreckliche Zeit allein im Krankenhaus verbringen, was besonders nachts sehr schlimm ist. Gerade wenn man erkrankt ist und deshalb in eine Klinik muss, sollte die Zeit so angenehm wie möglich werden.