Zivilisationskrankheit Krallenzehen

Krallenzehen sind nichts anderes, als Zehenfehlstellungen die ziemlich oft auftreten. Krallenzehen sind krumme Zehen die schmerzhafte Hühneraugen bilden lassen. Wer Krallenzehen hat und keine geeignete Therapie macht, verschlechtert den Zustand der Füße immer mehr. Häufig muss man Krallenzehen mit einer Operation behandeln. Mit einer Operation, kann man die Zehenfehlstellung korrigieren und Versteifungen für immer beseitigen. Das Grundgelenk ist bei der Krallenzehe nämlich überstreckt und die Zehenend- und Mittelgelenke sind gebeugt.

Wer Krallenzehen hat, hat krumme Zehen! Die Zehen verformen sich zwar langsam immer mehr, dafür aber stetig. Durch die Zehenfehlstellung wird der Fuß also noch mehr belastet. All dass, löst Druckstellen und Schmerzen aus, die für den Patienten sehr unangenehm sind. Oft leiden die Menschen die Krallenzehen haben auch darunter, dass die Füße optisch nicht schön aussehen. Vor allem Frauen leiden unter diesem Aspekt. Doch das seltsame an den Krallenzehen ist, dass sich die Zehen mit der Zeit immer mehr verkürzen und in die Höhe gehen. Somit hat man dann mit der Zeit auch Schwierigkeiten, geeignete Schuhe zu finden. Durch das Drücken der Zehen an der Schuhdecke, entstehen meist auch noch Hühneraugen. Wer schon im fortgeschrittenem Stadium ist, kann oftmals seine Füße kaum bewegen. Dies kann die Beschwerden noch unerträglicher werden lassen. Deshalb ist es wirklich wichtig, sich sofort unter ärztlicher Behandlung zu begeben und versuchen eine geeignete Therapie zu machen.

Für den Krallenzeh kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Die Zehenfehlstellung ist jedoch meist angeboren. Krallenzehen treten oft mit dem Hallux Valgus zusammen auf. Diese bilden die Formveränderung der Zehen. Die Ursache für Krallenzehen, ist meist ein falsches Schuhwerk. Vor allem wer stets hohe Absätze trägt, sollte aufpassen. Doch auch beim Tragen von engen Schuhen, kann man Krallenzehen bekommen. Denn durch die engen Schuhe, stoßen die Zehen am Schuh vorne und werden so mit der Zeit krumm. Doch auch wer an Fußfehlstellungen wie beispielsweise Plattfüße, Knickfüße oder Spreizfüße leidet, kann später mal eine Krallenzehe bekommen.

Die Therapie bei Krallenzehen kann sowohl operativ als auch konservativ ablaufen. Fakt ist, dass man jedoch mit der konservativen Therapie meist nicht weiter kommt und dann doch noch ein operativer Eingriff notwendig ist. Denn wenn man nicht rechtzeitig agiert, verformen sich die Zehen immer stärker. Dies kann für den Patienten sehr unangenehme Folgen haben.

Wer Krallenzehe hat, sollte jedoch zuerst versuchen, eine konservative Therapie zu beginnen. Wenn die Fehlstellung der Zehen noch passiv ausgleichbar ist, sollte man diese Therapie auf jeden Fall versuchen.
Bei der konservativen Therapie kann man zum Beispiel mit Hilfe von Spreizfußeinlagen, Zügelverbände und Nachtschienen eine Formveränderung beeinflussen. Eine weitere Möglichkeit wäre zum Beispiel die Zehengymnastik oder das Entlasten der Druckstellen durch bessere Schuhe (aus Leder).

Wenn mit der konservativen Therapie keine Besserung eintritt, so muss man leider den operativen Eingriff als Alternative wählen. Durch eine Operation, lässt sich die Fehlbildung für immer beseitigen. Bei der OP wird die Knochenstrecke der Krallenzehen verkürzt, indem ein Teil des Zehknochens entfernt wird. Wer sich unsicher ist, ob er Krallenzehen hat, sollte zur Sicherheit beim Arzt nachfragen.